KickOff im Haus der Geschichte

Vor dem Museum

Vor dem Museum

Am 16. März ist unser Projekt „Connecting Spaces – Stadtraum für uns!“ mit Rap und Hiphop im Haus der Geschichte Baden-Württemberg gestartet. Die Jugendlichen aus Reutlingen und Prizren (Kosovo) haben sich dabei zum ersten Mal live in einer Videokonferenz-Schaltung getroffen.

Der Auftakt fand mitten im Museum im Ausstellungsbereich

„Städtelandschaft. Urbanität und Kultur“ statt. Die historische Entwicklung von Städten in Baden-Württemberg bildet den Ausgangspunkt für das Projekt. Die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 21 Jahren entwickeln einen aktuellen Kommentar zur Ausstellung, ihre Sicht auf städtische Räume und Kulturen mit künstlerischen Mitteln.

Die Reutlinger Gruppe in der Religionen-Abteilung

Die Reutlinger Gruppe in der Religionen-Abteilung

Auch die Ergebnisse des Projekts werden im Herbst in der Ausstellung präsentiert. Zum Start haben die 28 Jugendlichen aus Reutlingen das landesgeschichtliche Museum in Kleingruppen erkundet. Besonders gefallen hat vielen der Ausstellungsabschnitt über Religionen und Konfessionen. Zur selben Zeit waren die Projektleitenden und der Rap-Coach mit dem Soundcheck und dem Start der Liveschaltung beschäftigt.

Rap mit Hengameh und Ghazal

Rap mit Hengameh und Ghazal

Die Reutlinger Gruppe stammt aus dem TALK Projekt, einem inklusiven Antidiskriminierungs-, Empowerment- und Hip-Hop-Projekt für Jugendliche. Sie stellten sich selbst und ihre bisherige künstlerische Arbeit mit Songs und Tanz vor. Die in der Ausstellung ungewohnten Töne und Texte lockten auch spontan Museumsbesucherinnern und -besucher an.

Die jungen Leute aus dem Kosovo stellten sich auf Deutsch und Englisch vor und betonten, dass sie bislang wenig Gelegenheit für den Austausch mit Jugendlichen aus anderen Ländern haben und dass sie sich schon deshalb sehr auf die Zusammenarbeit freuen. Die Teilnehmenden gehören zu unterschiedlichen ethnischen Gruppen und sprechen daher alle fließend mehrere Sprachen.

Gruppenbild auf der Museumswand zum Abschied

Gruppenbild auf der Museumswand zum Abschied

Am Ende gab es noch ein virtuelles gemeinsames Gruppenbild und den Hinweis auf den baldigen Start des Instagram Accounts, dem zentralen Medium des Projekts. Die ersten Posts werden sich mit einer fotografischen Alltagserkundung der städtischen Lebenswelten beschäftigen: „Mein Tag – meine Orte“.

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